In Zusammenarbeit mit Johan Herak
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Das Geld wird eingeworfen und in wenigen Sekunden hält man das gewünschte Produkt in der Hand – die Perfektion und die Geschwindigkeit der uns zur Verfügung stehenden Dienstleistungsangebote sowie die permanente Verfügbarkeit von Konsumgütern iist für uns heute eine Selbstverständlichkeit geworden, ohne dass wir uns noch mit den jeweiligen Herstellungsbedingungen auseinander setzen.
Die Installation besteht aus einer Box, deren Vorderseite mit einer Frontscheibe eines Getränkeautomaten versehen wird. Die Seitenwände des Automaten werden im Gegensatz zu der üblichen Automatenbreite stark ausgeweitet.
Der Innenraum stellt eine (versteckte) mit allen notwendigen Gerätschaften ausgestattete Miniküche dar, in der auf engstem Raum Heissgetränke vom Personal manuell zubereitet und über die Automatenverkaufsfläche ausgegeben werden. An einer von der Automateninstallation weit entfernten Stelle des Ausstellungsraumes (nahe Toni/Diensträume: Werkstatt, Sanität) wird ein Bildschirm angebracht.
Über eine im Innenraum des Automaten installierte Überwachungskamera wird der Arbeitsprozess des Personals während der gesamten Aktionsdauer (unkommentiert) auf den Bildschirm direkt übertragen. Der Automat wird an einem gut erreichbaren Ort im Aussenraum platziert und während der Öffnungszeiten der Ausstellung durchgehend bedient.
Im Automaten-Innenraum übernimmt das zweiköpfige Team abwechselnd den Betrieb, ohne hierfür den Raum zu verlassen (die Nutzung einer Chemietoilette und der Einsatz grosser Kanister für einen ausreichenden Wasservorrat ermöglichen die permanente Präsenz). Für die Konsumenten wird der Ablauf des Bestellungsprozesses authentisch, wie bei einem gewöhnlichen Automaten, gestaltet. Zwischen den Besuchern und dem Serviceteam hinter den Kulissen wird keine direkte Kommunikation geführt.
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